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Die SPD für Weilmünster

Nachrichten zum Thema Allgemein

 

17.03.2018 in Allgemein

SPD Ortsverein Weilmünster informiert sich über Windpark Mengerskirchen

 

Heute (17.03.2018) hatten wir die Möglichkeit, den Windpark Mengerskirchen zu besichtigen. Die 3 Windenergieanlagen, welche sich im Bereich des Knoten (ca. 600m ü. NHN) befinden, wurden 2015 in Betrieb genommen. Die Anlagen selbst haben eine Nabenhöhe von 141m und eine Gesamthöhe von 199,5m.

Bevor wir eine der Anlagen vor Ort besichtigen konnten, trafen wir uns in der Knotenalm, einer Hütte der Natur- und Wanderfreunde Mengerskirchen, mit einem der vier Aufsichtsratsmitglieder der Windpark Mengerskirchen GmbH, Herrn Herbert Schuld.

Herr Schuld berichtete uns ausführlich über das Projekt Windpark Mengerskirchen, seine Entstehung, die Gliederung, die Entwicklung bis heute und die in dieser Zeit gemachten Erfahrungen.

Im August 2011 fing alles mit einer Bürgerbefragung an, in der 83% der befragten Bürger für Windkraft und 63% für die Windenergieanlage am Knoten votierten. Ein so deutliches Ergebnis überraschte alle Beteiligten, da sich im Vorfeld einzelne Gruppen zum Teil lautstark und öffentlichkeitswirksam gegen die Windkraft positionierten. Einen Grund für die hohe Zustimmung sieht Schuld in der sehr offen und transparent, mit großer Bürgerbeteiligung geführten Vorplanung.

Bei der Auswahl der Projektpartner wurde viel Wert auf ihre regionale Verwurzelung, sowie die Erfahrungen anderer Kommunen mit den an der Ausschreibung beteiligten Firmen gelegt.

Die Gesellschafter der Windpark Mengerskirchen GmbH gliedern sich wie folgt auf:

  • Bürgergenossenschaft Mengerskirchen GmbH – 44%
  • Marktflecken Mengerskirchen – 26%
  • Hermann Hofmann Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG – 15%
  • Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH – 15%

Besonders wichtig waren den Initiatoren die klaren Kriterien für die Strukturierung der Gesellschafter und die regionalen Komponenten wie zum Beispiel:

  • Die Beteiligung einer Bürgergenossenschaft (nur für Bürger, die zum damaligen Zeitpunkt den Wohnsitz in der Gemeinde hatten, mit einer Mindestbeteiligung von 3000,-€ und einer Höchstbeteiligung von 30.000,-€) mit insgesamt 116 beteiligten Bürgern.
  • Die Maßgabe, dass der Strom zuerst ins Netz von Mengerskirchen eingespeist und nur die verbleibende Strommenge in das allgemeine Netz abgegeben wird.
  • Die Bedingung, dass alle beteiligten Firmen einen Sitz in Mengerskirchen anmelden und die mit den Anlagen erzielten Gewinne vor Ort versteuert werden.

Die errichteten Anlagen erzeugten bisher durchschnittlich ca. 25 Mio kWh jährlich, was ungefähr dem 3-fachen Stromverbrauch der Gemeinde entspricht. Die Co2 Einsparung liegt bei jährlich ca. 18.500 Tonnen.

Die Herstellungskosten betrugen 13,6 Mio Euro (20% Eigenkapital, 80% Fremdkapital).

Die Rendite für die Gesellschafter beträgt 3% Festrendite und einen Bonuszins von zusätzlich durchschnittlich 5%. Die Einnahmen für die Gemeinde setzen sich aus folgenden Faktoren zusammen:

  • Festrendite als Gesellschafterin
  • Festpacht
  • Bonuspacht
  • Gewerbesteuer

und betragen im Schnitt ca. 500.000,-€ jährlich.

Angemerkt sei jedoch, dass dies noch durch die damaligen garantierten Einspeisevergütungen, sowie den sehr, sehr günstigen Standort am Knoten möglich ist.

Nach vielen Fragen unsererseits und der Diskussion, wie das mit Weilmünster vergleichbar wäre, blieben einige Punkte offen. Mengerskirchen ist nicht Weilmünster und auch im Bereich der Anlagen für erneuerbare Energien gilt die Maßgabe Lage, Lage, Lage. Auch der frühe Zeitpunkt der Installation spielt auf Grund der garantierten Einspeisevergütungen eine entscheidende Rolle. Zusätzlich hat sich für Mengerskirchen der offene und transparente Umgang mit den Bürgern und die dadurch schnelle Umsetzung als großer Vorteil erwiesen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.windpark-mengerskirchen.de/windpark-abc.html

 

04.03.2016 in Allgemein

Freifunk News - Nächste Schritte

 

Nachdem wir am 24.02.2016 von Freifunkern der Communities Wiesbaden und Westerwald in das Thema eingeführt wurden, und dieses ausschließlich positive Resonanz hervorrief, wollen wir nun die nächsten Schritte gehen.
Freifunk ist sicher (physikalisch getrennter Zugang zur Datenleitung durch einen zweiten Router) und günstig (einmalige Kosten von 50-100€)! Freifunk ist einfach (der heutige Stand der Technik macht es möglich)! 
Dies wollen wir nun am praktischen Beispiel zeigen und den Bürgern vorführen. Wenn alles wie geplant läuft, können wir mit Unterstützung der Freifunkcommunity Westerwald, bereits am Frühlingsmarkt erste Testzugänge zur Verfügung stellen.
Freifunk lebt vom MITMACHEN! Wer Interesse hat und sich informieren will, kann sich gerne an uns wenden.
Freifunk ist cool, sich irgendwo in Weilmünster hinsetzen (Parkbank, Cafe, Eisdiele, Gaststätte, Bürgerhaus, ...) einloggen und los surfen, schnell (DSL) und kostenlos.
Freifunk ist ein neuartiges Projekt, um es sowohl organisatorisch, als auch mit einer geringen finanziellen Unterstützung zügig voran bringen zu können, möchten wir die Gemeinde als einen Vorreiter und Unterstützer der Bürger integrieren.
Wer das gut findet und auch mal solche modernen Projekte in Weilmünster sehen möchte, kann uns gerne mit seiner Stimme bei der Kommunalwahl unterstützen.

 

17.02.2016 in Allgemein

SPD begeht Aulenhausen

 

Ortsbegehung mit den Schwerpunkten: Verkehrsinfrastruktur, Ortsinnenentwicklung, Mobilität und öffentliche Immobilien.

Auf Einladung und unter der Führung von Ortsvorsteher Edgar Moos beging eine Delegation der SPD am Freitag, den 12. Februar 2016 den Ortsteil Aulenhausen. Begleitet vom Kreistagssprecher für Verkehrspolitik Christian Radkovski, dem Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Jung und dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde Weilmünster Daniel Jung lagen die Schwerpunkte der Ortsbegehung auf Verkehrsinfrastruktur, Ortsinnenentwicklung, Mobilität und öffentliche Immobilien.

Startpunkt war der Kreuzungsbereich Langebergstraße / Wickengartenstraße (Zufahrt Firma Neher):

Derzeit rollt der Schwelastverkehr meist durch das Dorf, und hier speziell durch ein Nadelöhr im Bereich Langenbergstraße, Höhe Haus-Nr. 26. Hier passiert es fast wöchentlich, dass ein großer Sattelzug die Hausfront beschädigt. Ebenso leidet das Straßen-Pflaster im dörflichen Bereich erheblich. Der Wunsch der meisten Aulenhäuser ist hier, generell eine Zufahrt zu dem Firmengelände aus Richtung Weinbach herzurichten. Wissende LKW-Fahrer nutzen dies schon heute, leider ist diese Straße an einigen Bereichen für solche Dimensionen von LKW’s nicht beschaffen. Für eine ordentliche Nutzung müsste die alternative Zufahrtstraße entsprechend ausgebaut werden.

Edgar Moos und der Betriebsleiter der Firma Neher (Herr Österling) hatten dies schon im letzten Jahr Vertretern vom Kreis und der Gemeinde bei einer Ortsbesichtigung dargelegt.

Das Resultat war eine telefonische Info seitens der Gemeindevertreter, dass derzeit die vorhandene Situation der Zufahrt von Weinbach aus eine geduldete Fahrtmöglichkeit ist und man dies so belassen wolle.

Im Januar ergriff Edgar Moos erneut die Initiative und verfasste gemeinschaftlich mit den Eigentümern der Firma Neher ein Schreiben an den Gemeindevorstand, mit der Bitte, sich in einem gemeinsamen Gespräch der Sache anzunehmen und eventuelle Möglichkeiten zu besprechen.

Letzter Stand hier: KEINE REAKTION!

 

31.01.2016 in Allgemein

SPD informiert sich bei der Feuerwehr Weilmünster

 

Am Freitag, den 22. Januar, besuchte eine Delegation der SPD die Freiwillige Feuerwehr Weilmünster, um sich gezielt über die aktuelle Lage der Feuerwehren als Sicherheitsdienstleister der Großgemeinde zu informieren.

Die Kameraden Peter Schwarz (Gemeindebrandinspektor), Thorsten Pfeiffer (1. Vorsitzender und Wehrführer der FF-Weilmünster) und Jörg Scherber (stellv. Gemeindebrandinspektor) begrüßten die Delegation im Gemeinschaftsraum des Gerätehauses Weilmünster.

Peter Schwarz erläuterte das stark gewachsene Aufgabenspektrum der Feuerwehr anhand von aktuellen Beispielen und Erfahrungen der letzten Jahre. Wo früher die Aufgabe einer Feuerwehr allein in der Brandbekämpfung lag, werden heute viele Gebiete, von Brandeinsätzen, über technische Hilfeleistungen, wie Verkehrsunfälle, Türöffnung, Menschenrettungen, Gefahrgut- oder Hochwassereinsätze, bis hin zu Absicherung von Veranstaltungen durch Brandsicherheitsdienste, abgedeckt. Der Schutz von Privat- und Gewerbeimmobilien mit speziellen Brandschutzanlagen (z.B. auch das Klinikum) kommt noch hinzu. Diese öffentlichen Aufgaben erfordern einen hohen Ausbildungsstand der aktiven Mitglieder, viele Übungen, Unterrichtsstunden und natürlich auch entsprechende Fahrzeuge und Geräte. Seit kurzen wird das Spektrum sogar noch um die Prüfung aller gemeindeeigenen Elektrogeräte erweitert.

Für einige Bürger ist dies alles zu einer Selbstverständlichkeit geworden, sie vergessen jedoch, dass die freiwilligen Helferinnen und Helfer ihre Freizeit - bei jeder Tages- und Nachtzeit - „opfern“, betonte Peter Schwarz.

Ein weiterer großer Baustein ist die Brandschutzerziehung, sie beginnt bereits bei der Kinderfeuerwehr, beinhaltet Besuche in Schulen sowie Kindergärten und setzt sich bis zur Jugendfeuerwehr fort. Mit großem Engagement wird viel Zeit in den Nachwuchs investiert; immer mit der Hoffnung, diesen später in die Einsatzabteilungen übernehmen zu können.

„Vieles läuft gut, dennoch gibt es einiges noch besser zu machen“, merkte Thorsten Pfeifer an – Ziel ist es jedoch, die FFW langfristig gut aufzustellen und das aktuell hohe Niveau zu sichern, gerade auch in Bezug auf Demographie, immer spezieller werdende Aufgaben und Anforderungen. Hierbei steht nicht nur das Finanzielle im Vordergrund, sondern in erster Linie die personelle Ausstattung. „Es muss auch Leute geben, welche die ganzen Geräte bedienen und die Einsatzstärke zu jeder Zeit garantieren“ sagte Scherber. „Die Ortsteilwehren, auch wenn sie klein sind, leisten hierfür einen sehr wichtigen Beitrag, sind sie doch oftmals die ersten Helfer am Einsatzort“ betonte Schwarz nochmals unmissverständlich.

Es wurde deutlich, dass das dauerhafte Funktionieren der freiwilligen Feuerwehren zukunftsorientiert erfolgen und nachhaltig organisiert werden muss. Klar ist auch, dass dieses nicht ohne die angemessene Unterstützung durch die Gemeinde möglich ist.

Daniel Jung hob hervor, dass sich die Freiwillige Feuerwehr durch eine hervorragende Aus- und Fortbildung auszeichne. Man könne stolz auf diese tolle Truppe sein, die sich um die Sicherheit der Bürger kümmere. Deshalb will sich die SPD Weilmünster für ein gemeinsames Konzept, mit welchem diese Herausforderungen erfolgreich bewältigt, und die aktuellen Strukturen möglichst erhalten werden können, stark machen.

Im Anschluss folgte noch eine Besichtigung der Atemschutzwerkstatt, in der alle Atemschutzgeräte der Großgemeinde regelmäßig gewartet und geprüft werden. Auch wurde der neue Einsatzleitwagen (ELW) vorgestellt. Das Fahrzeug soll nach erfolgten Schulungen und einer feierlichen Übergabe, dann zeitnah in Dienst gestellt werden.

Peter Schwarz erläuterte die Ausstattung, die Funktionen und die Verwendung des neuen „Hightech“ Fahrzeuges der Feuerwehr.